Spenden-Endspurt im Dezember
Wir sind dankbar, dass wir im Dezember 2025 aussergewöhnlich viele Spenden verbuchen durften. Der Flyer mit konkreten Beispielen, was schon vergleichsweise kleine Beträge bewirken können, hat viele Missionsfreunde angesprochen.
Mathias Rellstab | Lesezeit: 2 Minuten
Durch die weit überdurchschnittlichen Einnahmen im Dezember konnte der grosse Spendenrückstand, der sich in den Monaten zuvor angesammelt hatte, zwar nicht ganz aufgeholt, aber deutlich reduziert werden. Insgesamt gingen bis zum Jahresende Privatspenden von gut 844’000 Franken ein (budgetiert: 900’000). Bei den Kirchgemeinden verzeichneten wir gut 305’000 Franken (budgetiert: 330’000).
Wie sich dies genau auf unser Gesamtergebnis auswirkt, wird sich zeigen, wenn der Jahresabschluss fertiggestellt ist. Voraussichtlich werden wir das Jahr 2025 bei einem Umsatz von rund 2,5 Millionen Franken mit einem Verlust im niedrigen sechsstelligen Bereich abschliessen, der aus den Reserven gedeckt werden muss. Detaillierte Informationen folgen mit dem Jahresbericht im April.
Das Umfeld für Hilfswerke, und damit auch für die Mission am Nil, bleibt auch im neuen Jahr herausfordernd. Die Privatspenden sind wegen steigender Lebenshaltungskosten und der unsicheren Weltlage unter Druck, die Einnahmen aus Kirchgemeinden durch schrumpfende Mitgliederzahlen, und auch Mittel aus staatlichen und kantonalen Gefässen sind tendenziell rückläufig. In all dem vertrauen wir zuversichtlich darauf, dass Gott auch in diesem Jahr unsere Hände füllt, damit Menschen in den Nilländern durch vielfältige Projekte unterstützt und befähigt werden - und eine Hoffnung finden, die über die unmittelbare Hilfe hinaus reicht.
Jahresspendenbestätigung
Um die 1200 Jahresverdankungsbriefe, die auch als Beleg für die Steuererklärung dienen, wurden Ende Januar versendet. Sollte jemand diese Bestätigung nicht erhalten haben, bitten wir um Mitteilung. Spender in Deutschland, die an den Deutschen Zweigverein überweisen, werden durch diesen direkt bedient. Die Kontaktangaben für beide Länder finden Sie ganz unten auf dieser Seite.