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Bildung


Die Anzahl der Analphabeten in den Ländern am Nil hat sich in den vergangenen Jahrzehnten stark verringert, es gehen heute viel mehr Kinder zur Schule. Ein grosses Problem bleibt die Jugendarbeitslosigkeit. Gründe sind Armut, fehlende oder mangelhafte Schulbildung und Berufsbildung. Über 50 % der Bevölkerung ist unter 25 Jahre alt und der Mangel an Arbeitsplätzen verschärft die Situation zusätzlich.
 

Länder mit Bildungsprojekten:

  • Ägypten
  • Äthiopien
  • DR Kongo
  • Eritrea
  • Tansania

 

In der Praxis wollen wir:
 

  • Ganzheitliche Ausbildung fördern
    Es ist uns wichtig, dass Schüler Selbstvertrauen und Eigenständigkeit erlernen, sowie soziale und emotionale Kompetenzen entwickeln. Das geschieht auf der Basis christlicher Werte wie Nächstenliebe, Friedenstiften, sozialer Verantwortung, Treue und Ehrlichkeit.
  • Wissenstransfer ermöglich
    Wissen alleine reicht noch nicht für ein Einkommen. Wir legen darum Wert auf praxisnahe Ausbildungen, die das Gelernte von der Theorie in die Praxis umsetzt.
     
  • Qualität des Unterrichts verbessern
    Lernen geschieht in der Beziehung zwischen Lehrer und Lernenden. Darum stärken wir Lehrpersonen in sozialen, didaktischen und methodischen Kompetenzen.
  • Ausbildungen gut auf den Arbeitsmarkt abstimmen
    Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ändern sich laufend. Wir bieten darum zukunftstaugliche Ausbildungen an.

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Ernährung

 

Die Ernährungssituation der Bevölkerung in den Ländern am Nil hat sich in den letzten Jahren verbessert. Es sind heute weniger Menschen unterernährt als noch vor zehn Jahren. Gesamthaft ist die Situation nicht einfacher geworden. Konflikte, politische Wirrungen und Wetterereignisse gefährden die Ernten und treiben die Leute in die Städte. Landraub, Bevölkerungswachstum und internationale Investoren verschärfen die Situation.

 

Länder mit Ernährungsprojekten:

  • Äthiopien

 

In der Praxis wollen wir:

 

  • Biologische, nachhaltige Landwirtschaft fördern
    Ein fruchtbarer Boden ist eine Grundvoraussetzung für eine gute Ernte. Wir fördern deshalb die biologische Landwirtschaft, die den Boden schont und dessen Fruchtbarkeit verbessert.
     
  • Produktivität verbessern
    Die Produktivität von Kleinbauern ist vielfach ungenügend. Eine Diversifikation der Erzeugnisse mit Fokus auf Nahrungsmittel, bessere Anbaumethoden und Wertschöpfungen helfen, das zu beheben.
     
  • Lokale Bevölkerung stärken und einbeziehen
    Hilfsmittel wie hybrides Saatgut, Kunstdünger und Spritzmittel erzeugen Abhängigkeiten. Wir wollen die Bevölkerung stärken und eigene Initiativen zur Verbesserung ihrer Situation unterstützen.
     
  • Natürliche Ressourcen bewusst und nachhaltig nutzen
    Abholzung, Erosion, ausbleibender Regen und sinkende Grundwasserspiegel bedrohen die Existenz von Kleinbauern. Wir achten darum auf Waldschutz, Erosionskontrolle und sorgsamen Umgang mit Wasser.

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Frieden


In den Ländern am Nil ist das Potential für heisse Konflikte gross und hat sich in den letzten Jahren verschärft. Die Konflikte gehen zurück auf existentielle Bedrohungen, Ungerechtigkeiten, weltanschauliche und religiöse Differenzen, Stammesinteressen oder Rollenbilder.
 

Länder mit Friedensförderungsprojekten:

  • DR Kongo
  • Tansania

 

In der Praxis wollen wir:
 

  • Unsere Erfahrung vertiefen
    Bis anhin arbeiteten unsere Partner sehr selbstständig für den Frieden. Wir möchten von ihnen lernen, damit wir in anderen Ländern neue Projekte initiieren können.
     
  • Seminararbeit ausbauen
    Diese Arbeit hilft verfeindeten Gruppen sich zu versöhnen und lehrt Menschen, was für Vergebung und Versöhnung nötig ist.
     
  • Projekte zur Friedensförderung unterstützen
    Weil sich die Spannungen verstärken, möchten wir dem mit mehr friedensfördernden Massnahmen begegnen und der Eskalation von Gewalt entgegenwirken. Wir unterstützen unsere Partner darin, eigene Ideen auf der Grundlage der Friedensethik der Bibel umzusetzen.
     
  • Wertschätzendendes Klima fördern
    Wo Menschen zusammenkommen, gibt es Konflikte. Diese wollen wir nicht verdrängen, sondern lösen. Dazu braucht es ein Klima der gegenseitigen Achtung und Wertschätzung

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Gesundheit


Die Gesundheitssituation in den Ländern am Nil verbesserte sich in den letzten Jahren. Die statistische Lebenserwartung stieg. Staatliche wie internationale Anstrengungen führten dazu, dass das Gesundheitsnetz ausgebaut wurde. Aber noch immer erhalten nicht alle Menschen die medizinische Versorgung, die sie benötigen würden. Zu den bekannten Problemen wie akute infektiöse Erkrankungen kommen neue Herausforderungen, wie z.B. vermehrt chronische Krankheiten dazu.
 

Länder mit Gesundheitsprojekten:

  • Ägypten
  • Äthiopien
  • DR Kongo
  • Sudan

 

In der Praxis wollen wir:

 

  • Zugang zu medizinischer Versorgung vereinfachen
    Unser Fokus gilt jenem Teil der Bevölkerung, welcher von sich aus nur zögerlich professionelle medizinische Hilfe in Anspruch nimmt.
     
  • Eigenverantwortung in medizinischen Alltagsfragen stärken
    Wir stärken bestehende Präventionsprogramme zur Vermittlung gesundheitsfördernder Massnahmen. Zusammen mit engagierten Freiwilligen sammeln wir Ideen und entwickeln neue Konzepte. 
     
  • Qualität der Dienstleistungen verbessern
    Das Personal ist für die Qualität der Versorgung entscheidend. Darum investieren wir in Schulung, Coaching und Weiterbildungen.
     
  • Auswirkungen von Gesundheitsprojekten verbreitern
    Für und mit der Bevölkerung wollen wir neue Programme entwickeln. Wir fördern das gemeinsame Lernen und den Ideenaustausch.

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